Drei archäologische Wanderwege
im Rheinland

Zum Römerkanal-Wanderweg:
www.freundeskreis-roemerkanal.de
Hier direkt in den
Wanderführer einklicken!
Zum Tiergartentunnel-Wanderweg:
www.tiergartentunnel.de
Zum Drover-Berg-Tunnel-Wanderweg:
www.mm-historyguide.de
www.youtube.com
Stichwort: Drover-Berg-Tunnel

Neu:
Internet-Zugriff auf den Wanderführer zum
Römerkanal-Wanderweg!
Schauen sie mal ´rein:
Hier klicken!
Verbinden Sie Ihre Eifelwanderung mit einem unvergesslichen Erlebnis. Wandern
Sie auf einem der drei vom LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
eingerichteten archäologischen Wanderwege. Den Römerkanal-Wanderweg entlang der
berühmten Eifelwasserleitung von Nettersheim nach Köln gibt es seit 1988. Auf
115 km Wanderstrecke können Sie an 75 Sehenswürdigkeiten Einblick nehmen in ein
Meisterwerk römischer Technik.
Zur Vorbereitung Ihrer Wanderung auf dem Römerkanal-Wanderweg soll Ihnen der
Link zum archäologischen Führer des Eifelvereins dienen. Für die Wanderung
selbst können Sie den Wanderführer in jeder Buchhandlung oder direkt beim
Eifelverein in Düren bestellen:
Das 224 Seiten starke und durchgäng vierfarbige Taschenbuch ist vom Autor Dr.
Klaus Grewe, LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland, überarbeitet und an
die neuesten Forschungsergebnisse über die römischen Kanalbauten angepasst
worden. Der Führer besteht aus drei Teilen. Zunächst erhält der Leser eine
Einführung in die Wasserversorgung des antiken Kölns. Im zweiten Teil beschreibt
Grewe mit Hilfe von 18 Kartenskizzen die knapp 100 km lange Wasserleitungstrasse
mit insgesamt 75 sichtbar gemachten Aufschlüsse und erläutert schließlich die
Technik des römischen Fernleitungsbaues und nennt viele Beispiele berühmter
Aquädukte aus dem römischen Weltreich.
224 Seiten, Format: 21 x 13 cm mit 18 Kartenskizzen, vierfarbig, 3.
Auflage 2005 -
ISBN 3-921805-16-3,
Preis: 12,90 €

Ein neuer archäologischer
Wanderweg wurde eröffnet!
Nach dem Römerkanal-Wanderweg und dem
Tiergartentunnel-Wanderweg gibt es seit September 2009 im Rheinland einen
neuen archäologischen Wanderweg .
Drover-Berg-Tunnel-Wanderweg
Zu diesem Wanderweg wird eine
Multimedia-Führung angeboten. Darin werden an allen Stationen wichtige
Erklärungen zum Drover-Berg-Tunnel und zur Geschichte des Tunnelbaus allgemein
abgegeben. Auf der Wanderstrecke sind diese sieben Video-Filme mit einem
internet-fähigen Handy abrufbar:
www.mm-historyguide.de Eine Produktion der Konejung-Stiftung.)
Sie können sich die Multimedia-Führung auch bequem
zuhause anschauen: Geben Sie bei
www.youtube.com
einfach einen der Suchbegriffe "Klaus Grewe" oder "Drover-Berg-Tunnel"
ein. Danach können Sie die Filme einzeln und nacheinander anschauen.
In Nordrhein-Westfalen ist nur ein antiker Tunnel
erhalten: Der Drover-Berg-Tunnel, mit 1.660 m Länge zugleich der längste antike
Tunnel nördlich der Alpen. Gebaut vermutlich in der Mitte des 2. Jahrh. n. Chr.
Im
Gelände ist die Tunneltrasse an einer Kette von Bauschächten zu erkennen, die
sich an der Oberfläche durch (lückenhaft erhaltene) trichterförmige Mulden mit
Durchmessern von bis zu 6 m abzeichnen. Der Tunnel unterquert den Drover Berg in
einer maximalen Tiefe von 26 m unter dem Scheitelpunkt des durchbrochenen
Bergrückens. Damit ergibt sich auch die größte Teufe der Bauschächte bis zu ca.
26 m.
Die Bauschächte folgen zwar keiner geraden Linie über den Berg, die Ausgrabungen
von 1982 zeigten aber, dass sie einer plausiblen Linie folgen, die sich in einer
großen Windung über den Berg zieht. Keiner der Schächte „tanzt aus der Reihe“,
was ohne Frage das Ergebnis einer gelungenen Vermessungsarbeit in römischer Zeit
ist. Der Abstand der Schächte schwankt zwischen 12 und 15 m in den Hanglagen und
17 bis 26 m auf der Höhe der Drover Heide. Bei den Arbeiten unter Tage mussten
also maximal Vortriebsstrecken dieser Größenordnung eingehalten werden. Die
Schächte waren auffallend eng: Ihre Durchmesser lagen im Bereich eines Meters.

Erst nach der Fertigstellung des Tunnels baute man die Wasserleitung ein. Sie
wurde im Rahmen von archäologischen Untersuchungen 1982 (und neuerlich 2007) am
Fuße des westlichen Berghanges freigelegt, d. h. noch vor dem eigentlichen
Tunnel und zwar an der Stelle, wo sie aus dem Hangverlauf in die Tunnelstrecke
abknickt.

Der Römerkanal-Wanderweg
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Römerkanal-Wanderweg
(111 km)
Von Nettersheim nach Köln
Literatur / Karten:
-Klaus
Grewe:
Der Römerkanal-Wanderweg: Ein archäologischer Wanderführer.
(Hier
anschauen: Klick!
)
Hrsg.: Eifelverein, ISBN 3-921805-16-3,
14,90 €, erhältlich bei: Eifelverein, Hauptgeschäftsstelle,
Postf. 100532, 52305 Düren, Tel. 02421/13121
Betreuung des Weges:
0 - 111 km Eifelverein, Hauptgeschäftsstelle,
Postf. 100532, 52305 Düren, Tel. 02421/13121
Vermittlung von Einkehr/Übernachtung:
0 - 111 km Eifel Tourismus GmbH, Kalvarienbergstraße 1
54595 Prüm, Tel. 06551/96560, Fax: 06551/965696, www.eifel.info
Buchung von geführten Wanderungen:
Tourist-Information im Naturschutzzentrum Eifel, Römerplatz 8-10, 53947
Nettersheim, Tel. 02486/1246,
Fax 7878, E-Mail: nettersheim@eifel-online.de,
Internet: www.nettersheim.de
Nutzungshinweis:
Alle Angaben unterliegen permanenten Veränderungen. Telefonnummern ändern
sich, Wanderwege werden neu verlegt. Gasthöfe und Hotels schließen, neue
werden eröffnet. Wanderkarten und Wanderführer veralten naturgemäß,
werden ergänzt oder überarbeitet. Wir bemühen uns, die
Weitwanderwegetelegramme im Abstand von drei bis vier Jahren zu
aktualisieren und neu herauszugeben. Bis zum jeweiligen neuen
Herausgabedatum werden die aktualisierten Informationen in unserem Archiv
gespeichert und auf Abruf bereit gehalten. Achten Sie also bitte auf das
Herausgabedatum und den Stand der Recherchen! Wir können keine Garantie
oder Haftung für die Richtigkeit übernehmen! Bitte informieren Sie uns
über Änderungen. Am besten schriftlich oder per Fax: WAP-Verlag,
Weitwanderwege-Archiv, Rudolf-Diesel-Str. 14, 53859 Niederkassel, Fax
0228/45 95 299.
Stationen - Infos
folgende Abkürzungen werden Sie informieren:
(i) Info, (E) Einkehr, (A) Aussichtspunkt, (Ö) Haltestelle ÖNP, (B) Bahnhof,
(P) Parkplatz, (W) Wanderparkplatz
km.. | NN ..|
000 | 460 | Nettersheim (Teilstück der Eifelwasserleitung) Tel. 02486/1246
(i) (Ö) (B)
004 | 430 | Römerquelle Grüner Pütz (P)
005 | 420 | Kall (Reste einer Aquäduktbrücke über die Urft) Tel.
02441/888-53 (i) (B)
011 | 420 | Kall-Sötenich (Einblick ins Leitungsinnere) (A)
015 | 475 | Keldenich (Trasse in Bereich der Rhein-Maas-Wasserscheide) (A)
018 | 370 | römische Brunnenstube, Kopfende eines Wasserleitungszweiges
021 | 320 | Eiserfey (Aufschluß)
023 | 310 | Vussem (Aquäduktbrücke) (W)
025 | 310 | Breitenbenden (Aufschluß)
030 | 280 | Gut Hombusch (Ausbruchsgraben und Arbeitstrasse)
032 | 280 | Lessenich (Ausbruchgraben) (A) (W)
039 | 240 | Kreuzweingarten (Aufschluß) (B)
041 | 220 | Hardtberg (Baumaterial aus „Steinbruch Römerkanal“) (W)
043 | 220 | Niederkastenholz (Pfeilerreste, röm. Laurentiusbrunnen,
Verwendung römischen Sinters in St. Laurentius)
046 | 190 | Flamersheim (Trasse der Wasserleitung)
053 | 180 | Rheinbach (Stadt wird von der röm. Eifelwasserleitung komplett
durchlaufen; Teilstücke der Leitung; Verwendung als Baumaterial beim Wasemer
und beim Hexenturm, mittelalterliche Stadtbefestigung) Tel. 02226/917232 (i)
(Ö) (B)
059 | 160 | ehem. Aquäduktbrücke anhand leichte Geländeerhebung und
Bauschutt zu erkennen
061 | 170 | Lüftelberg (Kalksinter aus der Wasserleitung wurde als
Grabplatte für den hl. Lüfthildis verwendet) (Ö)
066 | 160 | Buschhoven (in der Gaststätte „Zum Römerkanal“ kann man von oben
in die Wasserleitung blicken) (Ö)
069 | 160 | Kottenforst (Ausbruchgraben)
075 | 150 | Brenig (Trasse) (A) (Ö)
078 | 140 | Hemmerich (A) (Ö)
083 | 110 | Walberberg (Baumaterial im Hexenturm und Teilstück) (A) (Ö)
092 | 130 | Pingsdorf (Ö) (W)
095 | 100 | Parkplatz bei Heide
100 | 090 | Fischenich (Baumaterial für Burg, Ruine) (Ö)
101 | 100 | Burg Kendenich (Baumaterial) (A)
103 | 090 | Hürth (Teilstück der Vorgebirgsleitung, älteste Kölner
Wasserleitung der Römerzeit) Tel. 02233/53105 (i) (Ö) (B)
106 | 060 | Hermühlheim (an der Burg beginnt die Wasserleitung, die das von
5 Quellen kommende Wasser sammelt; Wiederaufbau eines Teilstücks)
109 | 040 | Köln-Klettenberg (Absatzbecken für Reinigung des Wasser,
Möglichkeit die Wasserleitungen in Köln zwecks Reparatur trockenzulegen)
Tel. 0221/19433 (i) (Ö) (W)
111 | 035 | Köln-Sülz (Pfeilerstumpf einer Aquäduktbrücke) (Ö)
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