Cäsar Prof. Dr. Klaus Grewe
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Der Römerkanal-Wanderweg. Der Römerkanal-Wanderweg.
 

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Auch für die nächste Zeit sind einige hochinteressante Vorträge von mir geplant. Alle nachfolgend aufgeführten Vorträge sind öffentlich und Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.


Viadukt.

Lichtbildervortrag

Donnerstag, 15. November 2018 um 18:45 Uhr: 

LVR-Landesmuseum Bonn, Colmantstraße 14-16

Eine Veranstaltung des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz

»Einfach und genial«

Vermessungsgeräte und -methoden im antiken Aquäduktbau am Beispiel der Eifelwasserleitung

Kein Bauwerk ohne Vermessung! – Gerade im Fernwasserleitungsbau war eine gründliche Planung die unbedingte Voraussetzung für die Trassierung, also die Übertragung der Planungslinie in das Gelände. Als Nivelliergerät stand den Ingenieuren der Antike der beim römischen Fachschriftsteller Vitruv beschriebene „Chorobat“ zur Verfügung. Folgt man der Beschreibung Vitruvs wortgetreu, so entsteht ein Nivelliergerät, das in seiner Einfachheit von geradezu bestechender Genialität ist. Auch die Genauigkeit der Gefälleabsteckung mit grenzwertigen Ergebnissen von bis zu 14 cm auf einen Kilometer ließ bislang viele Fragen nach der angewandten Absteckungsmethode offen.Neue archäologische Erkenntnisse lassen aber auch in dieser Hinsicht heute klarer sehen: Die römische Gefälleabsteckung nach der Methode des Austafelns war erstaunlich effektiv und dabei von einer unglaublichen Präzision bei einfachster Anwendung.

Nettersheim

Schließlich die Groma: Mit diesem Gerät ließen sich rechte Winkel mit absoluter Genauigkeit abstecken. Als Hauptwerkzeug antiker Ingenieure und Baumeister diente die Groma sogar als Grundlage für deren Berufsbezeichnung "gromatici". Wir finden den rechten Winkel wie selbstverständlich in jedem antiken Bauwerk wieder.

Unter diesen Aspekten erscheint auch die Eifelwasserleitung nach Köln in einem völlig neuen Licht. Deutlich wird, dass wir es auch im Rheinland mit einem außergewöhnlichen Technikbau zu tun haben, der den Vergleich mit den anderen großartigen Aquädukten im Imperium Romanum nicht scheuen muss. Die Forschungen der letzten Jahrzehnte lassen ein Bauwerk sichtbar werden, in dem viel technisches Fachwissen zur Anwendung gekommen ist. Pfusch am Bau sieht anders aus!

Foto: Quellfassung Grüner Pütz bei Nettersheim

Aquädukt

Lichtbildervortrag

Freitag, dem 9. Januar 2019 um 19:00 Uhr: 

Bad Ems, Foyer des Kursaalgebäudes

Veranstalter: Verein für Geschichte, Denkmal-
und Landschaftspflege e.V. Bad Ems

»Römerstraßen im Rheinland und anderswo«

Mit einem besondere Augenmerk auf der Technik der Trassierung antiker Straßen.

„Alle Wege führen nach Rom“ – dieses griffige Motto ist zwar erst eine Schöpfung der mittelalterlichen Literatur, es belegt aber recht anschaulich die geradezu ungeheure Leistung, die antike Ingenieure erbracht haben, um das Imperium Romanum verkehrsmäßig zu erschließen. Allein das römische Fernstraßennetz wird auf eine Gesamtlänge von 80.000 bis 100.000 km geschätzt, und wenn man die Nebenstraßen,dahlem Querverbindungen und die lokalen Wege hinzuzählt, so kommt ein Vielfaches an ausgebauten Straßentrassen zusammen. Auch in der Eifel sind eindrucksvolle Reste des römischen Straßennetzes erhalten.

Im Vortrag werden besonders interessante Straßenabschnitte aus dem ganzen Imperium Romanum gezeigt.


Römerstraße bei Dahlem (Nordeifel) im Profil (Foto: K. Grewe)

Aquädukt


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st inzwischen enträtselt worden. Aquädukte – von Laien und Fachleuten gleichermaßen bewundert – sind Zeugen großer Technik einer längst vergangenen Epoche!


   

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