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- Aktuelles
Auch für die nächste Zeit sind einige hochinteressante Vorträge von mir
geplant. Alle nachfolgend aufgeführten Vorträge sind öffentlich und Sie
sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.
„Aquäduktmarmor aus dem Römerkanal - Schmuckstein der Romanik für halb Europa“ 1. Termin Dienstag, 27. März 2012 um 18:00 Uhr
Ort: im Casino, Kaplan-Kellermann-Str. 1, Euskirchenveranstaltet vom Geschichtsverein des Kreises Euskirchen e.V.Euskirchen 2. Termin: Dienstag, 17. April 2012 um 19:00
UhrOrt: LVR-Landesmuseum, Bonn,
Colmantstraße 14-16 (Vortragssaal)Veranstaltet vom LVR-Landesmuseum Bonn und dem Deutschen Museum Bonn
Die
Eifelwasserleitung nach Köln kann als einer der bedeutendsten Technikbauten der
Römerzeit nördlich der Alpen gelten. 20 Millionen Liter Wasser wurden von den Quellen
in der Sötenicher Kalkmulde täglich in die CCAA transportiert. Die Vorliebe der
Römer für kalkhaltiges Wasser hatte allerdings einen großen Nachteil: In der
fast hundert Kilometer langen Wasserleitung lagerte sich in den Jahrhunderten
der Betriebszeit besonders im Mittelabschnitt eine mächtige Kalksinterschicht
ab, die bei einem länger dauernden Betrieb zwangsweise zu einem Kollaps des
Leitungssystems geführt hätte. Was den Römern auf Dauer geschadet hätte, machte
man sich im Mittelalter zunutze: Man brach die bis zu 40 cm dicke
Kalkablagerung aus dem Leitungsverlauf und fertigte daraus wunderschöne
Werkstücke. Unter den Händen geschickter Steinmetzen wurden Altarplatten,
Säulen, Grabplatten usw. gefertigt, die in vielen romanischen Kirchen heute
noch zu finden sind. Aus Kalksinter war Aquäduktmarmor geworden!
Im Vortrag
wird die Einzigartigkeit des Aquäduktmarmors als Schmuckstein des Mittelalters
deutlich. Gezeigt wird der Weg des bedeutenden Technikbaus „Eifelwasserleitung“
zum „Steinbruch Römerkanal“.
(Foto: Grabplatte der hl. Lüfthildis in Meckenheim-Lüftelberg aus Aquädukt-Marmor.)
 Wenn Sie Zeit und Lust haben, können Sie an einer interessanten Studienreise unter meiner Leitung teilnehmen:
Studienreise „ Wasser für Roms Städte“ vom 13. – 19. Mai 2012 nach Frankreich
Veranstaltet vom Volkshochschulzweckverband Rheinbach in Verbindung mit der Frontinus-Gesellschaft e.V und dem Freundeskreis Römerkanal e.V.
| Auch
in der Antike waren die Technikbauten nie Selbstzweck. Dennoch gelang
es den römischen Ingenieuren in ihren Bauwerken neben der Ästhetik auch
immer den Machtanspruch des römischen Reiches zusymbolisieren.
Scheinbar für die Ewigkeit gebaut, bieten sich die antiken Großbauwerke
dem Auge des heutigen Betrachters in oftmals beeindruckenden Resten
dar. In
Nîmes sind es das Quellgebiet, Tunnelstrecken, ein bestens erhaltenes
Verteilerbecken und natürlich der Pont du Gard – als die vielleicht
schönste Brücke, die von den Römern gebaut worden ist. In Lyon sind es
neben Tunneln und Brücken vor allem die großartigen
Druckleitungsstrecken, die uns beeindrucken. Aber wir werden auf dieser
Reise noch weitere Meisterwerke antiker Technik sehen: |
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| Dazu gehören die römischen Mühlen von Barbegal und die Spuren eines antiken Staudammes in St. Rèmy de Provence. ...und das alles in prächtiger Landschaft und in einer angenehmen Jahreszeit zu genießen, ist einweiteres Ziel dieser Reise. Reiseleitung: Prof. Dr. Klaus Grewe Zur Vorbereitung der Reise sei sein Buch: „Meisterwerke antiker Technik“ (Mainz 2010) empfohlen.[ISBN: 978-3-8053-4239-1] | |

Neu:
Internet-Zugriff auf den Wanderführer zum Römerkanal-Wanderweg!
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Zum Römerkanal-Wanderweg:
» www.freundeskreis-roemerkanal.de
» Der Römerkanal-Wanderweg (Ein archäologischer Wanderführer)
Zum Drover-Berg-Tunnel-Wanderweg:
» www.mm-historyguide.de Stichwort: Drover-Berg-Tunnel-Wanderweg
» www.youtube.com Stichwort: Drover-Berg-Tunnel-Wanderweg
Zum Tiergartentunnel-Wanderweg:
» www.tiergartentunnel.de
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