Cäsar Prof. Dr. Klaus Grewe
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Auch für die nächste Zeit sind einige hochinteressante Vorträge von mir geplant. Alle nachfolgend aufgeführten Vorträge sind öffentlich und Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.


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Viadukt.

 Ausstellung 

"Wasser für Roms Städte"

Zum zweiten Mal verlängert bis 18. Juni 2017)

 im LVR-Römermuseum Xanten

61.000 Besucher haben die Ausstellung bisher in Xanten gesehen!

 

Rahmenprogramm:

Montag, 15. Mai 2017 um 18 Uhr: 

Vortrag im LVR-Römermuseum Xanten

"Straßen- und Aquäduktbrücken" - 

Neues zur Baustellenorganisation im römischen Brückenbau


Die Forschungen zum römischen Straßen- und Aquäduktbau der letzten Jahre haben wesentliche neue Erkenntnisse z. B. zu den Methoden der Trassenplanung und -absteckung hervorgebracht. Danach war die Arbeit der römischen Ingenieure noch effizienter als das bisher angenommen worden ist.

         Der Pont du GardPont du Gard
Führt man diese Erkenntnisse zusammen, so lässt das auch eine neue Betrachtungsweise zum römischen Aquäduktbrückenbau zu. In den unzähligen kleinen Brücken zur Bachüberquerung wird sich dieses Problem gestellt haben, aber auch Großbrücken wie der Pont du Gard sind unter diesen Prämissen in einem gänzlich neuen Licht zu betrachten. Der Ausbau der  Wasserleitung nach N
îmes, mit nur etwas mehr als 12 m Gefälle auf fast 50 Kilometer Trassenlänge, barg in sich schon Probleme genug. In diesen Trassenverlauf aber eine 50 m hohe Brücke einzubauen, die natürlich in die Gefällelinie eingepasst werden musste, erforderte große Vermesssungskunst . Schließlich musste sich die  Brücke der Trasse anpassen. Das Gelingen eines solchen Großprojektes kann als Glanzleistung der römischen Ingenieure angesehen werden, zumal beide Baumaßnahmen zeitgleich laufen mussten.

                                                                                           Die Brücke von Alcántara (Spanien)Alcantara

Straßenbrücken unterlagen anderen Prämissen, da der Höhenanschluss mit der auszubauenden Trasse von der Brücke vorgegeben wurde. Hier musste man die Straße der Brücke anpassen. Dabei kam der möglichst direkten Linienführung der Straße eine besondere Bedeutung zu, weshalb auch im Straßenbau Brücken von bis zu 50 m Höhe errichtet worden sind.

 
Der Effizienz des römischen Ingenieurbaus lagen einfache und geniale Vermessungsgeräte und –methoden zugrunde, aber auch ein großartiges Organisationstalent der antiken Ingenieure. Das wird in diesem Vortrag deutlich gemacht.



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VHS Koblenz

Mittwoch, 17. Mai 2017 um 19:30 Uhr: 

Vortrag im Görres-Gymnasium Koblenz

Gymnasialstraße 3, Raum 111 (Eintritt 5 Euro)

"Einfach und genial" - 

Ideen, Methoden und technische Hilfsmittel im antiken Aquäduktbau am Beispiel der Eifelwasserleitung

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Kein Bauwerk ohne Vermessung! – Gerade im Fernwasserleitungsbau war eine gründliche Planung die unbedingte Voraussetzung für die Trassierung, also die Übertragung der Planungslinie in das Gelände. Als Nivelliergerät stand den Ingenieuren der Antike der beim römischen Fachschriftsteller Vitruv beschriebene „Chorobat“ zur Verfügung. Folgt man der Beschreibung Vitruvs wortgetreu, so entsteht ein Nivelliergerät, das in seiner Einfachheit von geradezu bestechender Genialität ist.
Auch die Genauigkeit der Gefälleabsteckung mit grenzwertigen Ergebnissen von bis zu 14 cm auf einen Kilometer ließ bislang viele Fragen nach der angewandten Absteckungsmethode offen. Neue archäologische Erkenntnisse lassen aber auch in dieser Hinsicht heute klarer sehen: Die römische Gefälleabsteckung nach der Methode des Austafelns war erstaunlich effektiv und dabei von einer unglaublichen Präzision bei einfachster Anwendung.Kreuzweingarten


Schließlich die Groma: Mit diesem Gerät ließen sich rechte Winkel mit absoluter Genauigkeit abstecken. Als Hauptwerkzeug antiker Ingenieure und Baumeister diente die Groma sogar als Grundlage für deren Berufsbezeichnung. Der »Gromaticus« (pl. gromatici) war u .a. verantwortlich für die rechtwinklige Absteckung der Achsen römischer Militärlager. Aber wir finden den rechten Winkel natürlich auch in jedem antiken Bauwerk wieder.


Die römische Eifelwasserleitung nach Köln ist mit 95,4 km Länge die zweitlängste Wasserleitung, die von den Römern erbaut worden ist. Sie versorgte die römische BreitenbendenColonia Claudia Ara Agrippinensium täglich mit 20.000 m3 besten Trinkwassers aus der nördlichen Eifel. Fünf Quellen im Raum Nettersheim/Mechernich treten in einem Gebiet zutage, das von uns heute als "Sötenicher Kalkmulde" bezeichnet wird. Obwohl durchaus näher an der Stadt liegende Quellgebiete hätten genutzt werden können, nahmen die römischen Ingenieure es auf sich, Wasser aus einem in der Luftlinie rund 50 km entfernt liegenden Dargebot zu nutzen: Das kalkhaltige Wasser der Nordeifel kam dem römischen Geschmackssinn wohl näher, als das Wasser aus Erft oder Swistbach. Im Vortrag werden die spannenden Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen der letzten Jahre gezeigt.

 

Aquädukt

Den Begleitband zur Ausstellung gibt es im Museumsshop und in jeder Buchhandlung:

Cover

"Aquädukte - Wasser für Roms Städte"

396 Seiten, mit Ausklappseiten, HC mit Schutzumschlag, 24 x 24 cm

Durchgehend farbig gedruckt auf hochwertigem Bilderdruckpapier

 Erscheinungstermin: 10.3.2014 (Regionalia Verlag, Rheinbach)

ISBN 978-3-95540-127-6, € 29,95


Pressestimmen:

„Man muss kein Ingenieur sein, um zu erahnen, dass ein solcher Trinkwasserkanal um das Jahr 80 eine Meisterleistung an Planung und Ausführung gewesen sein muss. Aber um zu verstehen, wie die römischen Ingenieure und Baumeister ein solches Werk vollbringen konnten – dafür braucht es schon einen Fachmann wie Klaus Grewe.“ 

 WELT AM SONNTAG  6. April 2014

Mit diesem opulenten Buch hat Klaus Grewe nichts weniger als ein Standardwerk vorgelegt – ausführlich genug, um den Fachmann nicht zu langweilen; verständlich genug, um den Laien nicht zu überfordern; vor allem aber voller erstaunlicher Geschichten.“ 

GENERAL-ANZEIGER BONN 24./25. Mai 2014

„Anschaulich anhand vieler Beispiele aus dem gesamten Römischen Reich entwickelt, entfaltet sich dem Betrachter in diesem Bildband das hohe Niveau der römischen Ingenieurskunst. Die Leser erfahren alles Wissenswerte zu Planung und Vermessung, Wassergewinnung, Aquäduktbrücken und –tunneln sowie zur Wassernutzung.“

 RHEINISCHE HEIMATPFLEGE 2/2014

„Dieser opulent bebilderte Band ist ein Grundlagenwerk zur antiken Ingenieurskunst, besonders zum Aquäduktbau. Detailliert werden alle Aspekte um Planung, Vermessung, Trassierung und Nutzung römischer Wasserleitungen anhand von Beispielen aus dem gesamten Römischen Reich dargestellt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dann auf dem „spektakulärsten Technikbau der Römerzeit": der Eifelwasserleitung nach Köln. Fundlisten und ein ausführliches Literaturverzeichnis runden den großartigen Band ab.“  

BERICHTE AUS DEM LVR-LANDESMUSEUM BONN  01/2014

„Zu den großen Kulturleistungen der römischen Antike gehören die Aquädukte, die über weite Strecken das Trinkwasser in die Städte transportierten und auch die luxuriöse Badekultur der Römer ermöglichten. Klaus Grewe hat diesem technik- und kulturgeschichtlich bedeutenden Phänomen nun ein opulentes Buch gewidmet, das als Summe seiner jahrzehntelangen Forschungen auf diesem Gebiet anzusehen ist. ... 

»Aquädukte. Wasser für Roms Städte« ist nicht nur wegen seiner fachkompetenten Ausführungen, sondern auch wegen seiner attraktiven Gestaltung mit zahlreichen Farbabbildungen, zum Teil als ausklappbare Bildtafeln, und anschaulichen grafischen Darstellungen eine Bereicherung.“  

PORTAL KUNSTGESCHICHTE   27. September 2014

berlebt haben, ist es den Ingenieuren und Archäologen unserer Tage in ee Einteilung der 

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st inzwischen enträtselt worden. Aquädukte – von Laien und Fachleuten gleichermaßen bewundert – sind Zeugen großer Technik einer längst vergangenen Epoche!


   

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