![]() |
Prof. Dr. Klaus Grewe Vorträge, Führungen und Exkursionen |
|
- AktuellesAuch für die nächste Zeit sind einige hochinteressante Vorträge und Führungen von mir geplant. Alle nachfolgend aufgeführten Vorträge sind öffentlich und Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.
Geplante Veranstaltungen: In Zusammenarbeit mit der VHS-Voreifel, dem Freundeskreis Römerkanal
e.V. und der Kreativitätsschule Morenhoven e.V.
Archäologie vor
Ort mit Prof. Dr. Klaus Grewe Samstag, den 25. April 2026, um 14:00
Uhr (Treffpunkt am Eisernen Mann, keine Anmeldung erforderlich, gebührenfrei, Spenden willkommen) Der Eiserne Mann im Kottenforst und der Ausbruchgraben der römischen Eifelwasserleitung Anschließend „Römer-Biwak“ des HVV
Buschhoven Beide Besuchsobjekte dieses spannenden
Programms haben eigentlich nichts miteinander tun – obwohl: Erich von Däniken
hat 1972 in seiner Publikation „Aussaat und Kosmos“ beide Objekte ziemlich
willkürlich miteinander verflochten und für viel Verwirrung gesorgt. Eine
archäologische Ausgrabung durch K. Grewe sollte allerdings Einiges wieder in
Ordnung bringen. Danach hatte der mysteriöse Eisenbarren als Grenzpfahl (1625)
und später als Hauptvermessungspunkt beim Ausbau der Schneisen zwischen
Augustusburg in Brühl und Herzogsfreude in Röttgen (1727) Verwendung gefunden.
![]()
Der schöne Stein vom Rhein Vom Kalksinter der römischen
Eifelwasserleitung zum Aquäduktmarmor romanischer Kirchen Lichtbildervortrag von Prof. Dr. Klaus Grewe am Mittwoch, den 14. Januar 2026 um 19:00 Uhr in Bremen Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen (Olbers-Saal) und am Mittwoch, den 21. Januar 2026 um, 19:00 Uhr im Eifelmuseum Blankenheim Kalkmulde lagen, lieferten sie entsprechend kalkhaltiges
Wasser. Das wiederum führte zu Ablagerungen, die durch Ausfällung des Kalkes
beim Transport des Wassers entstanden – ein Vorgang, der den Verkalkungen in
der häuslichen Kaffeemaschine sehr ähnlich ist. In der Eifelwasserleitung waren
im Laufe der fast zweihundertjährigen Betriebszeit bis zu 30 cm starke
Versinterungsschichten entstanden, die den Durchlauf des Wassers allerdings
nicht behinderten, da die Römer mit großem Querschnitt – also auf „Zuwachs“ –
gebaut hatten.
Antike
Aquädukte – Technische Weltwunder voller Schönheit und Rätsel Lichtbildervortrag von Prof. Dr. Klaus Grewe am Donnerstag, den 22. Januar 2026 um 19:00 Uhr in Zülpich (Römerthermen Zülpich -Museum der Badekultur) Andreas- Broicher-Platz 1, 53909 Zülpich Spricht man von antiken Aquädukten, so denkt man sofort an
den Pont du Gard. Als kühnes Bauwerk von 50 m Höhe überspannt er den Gardon, um
kostbares Trinkwasser in das antike Nîmes zu transportieren. Aber derartige
Bauwerke gab es in der Antike viele – sie beeindrucken uns überall im ehemaligen
Imperium Romanum. Bezüglich der Erforschung dieser technischen Bauwerke macht
sich aber ein Mangel besonders bemerkbar: Baupläne oder auch nur Ideenskizzen
haben sich aus antiker Zeit nicht erhalten. Wer also den Schlüssel zu den
Bauwerken finden will, wer die Grundideen oder Konzepte der antiken Baumeister
finden will, muss praktisch in deren Rolle hineinschlüpfen. Er muss die
Entwicklung der Bauwerke von der Planung bis zur Bauausführung mit modernen
Hilfsmitteln, aber in der Sichtweise des antiken Ingenieurs nachvollziehen. Da bleibt es nicht aus, dass wir bei der Betrachtung
römischer Aquädukte oftmals große Räts Im Vortrag gehen wir diesen und anderen Fragen zu den
technischen Meisterwerken der Antike nach und werden zu Lösungen kommen. Und
eins ist sicher: Danach werden wir mit noch größerer Bewunderung auf diese
Bauwerke schauen.
»Das Römerkanal-Infozentrum ist wieder geöffnet Römerkanal-Infozentrum, Rheinbach, Himmeroder Hof Das neue Römerkanal-Infozentrum stellt sich vor. Der Kurator der Ausstellung, Prof. Dr. Klaus Grewe, führt durch das Römerkanal-Infozentrum und erläutert die neuesten Ergebnisse der Römerkanalforschung: Ein Streifzug durch die technische Welt der Antike mit einem ganz besonderen Blick auf die römische Eifelwasserleitung – immerhin die drittlängste Wasserleitung, die von den römischen Ingenieuren je gebaut worden ist. Die volkstümlich „Römerkanal“ genannte Wasserleitung ist mit ihren 95,4 km Länge und einer Tagesleistung von 20 Millionen Liter besten Trinkwassers ein Glanzlicht römischen Ingenieurbaus. Aber auch die großartigen Brücken, Tunnel und Druckleitungen in anderen Aquädukten im Imperium Romanum sind in dieser Ausstellung thematisiert.
Mit dieser Repräsentation römischer Technik steht das Rheinbacher Römerkanal-Infozentrum ziemlich einzig da. Prof. Grewe, der die römischen Aquädukte – und dabei besonders die Eifelwasserleitung – mehr als 40 Jahre lang erforscht hat, präsentiert im Rahmen von Kuratorenführungen das ganze Spektrum römischen Aquäduktbaus. Foto: Blick in die Ausstellung im Römisch-Germanischen Museum Köln Kuratorenführungen auf Anfrage: bei Frau Stefanie Scherer (Tel. 02226 917 554). Infos.: https://www.roemerkanal.de/infozentrum und http://www.freundeskreis-roemerkanal.de/
|
Senden Sie per E-Mail Fragen oder Kommentare zu dieser Website an: mail@klaus-grewe.de
|